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Es sind 37 Einträge im Glossar.
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Begriff Definition
Abschirmung

Eine Kabelummantelung, meist aus einem Drahtgeflecht bestehend, welche Störeinstrahlungen verhindern soll.

 
AbsorptionJedes Material reflektiert (Einfallswinkel = Ausfallwinkel) oder absorbiert (schluckt) den Schall unterschiedlich stark. Das Reflexionsverhalten ist nicht in allen Frequenzbereichen gleich. Reflektiert werden Schallquellen nur an Körpern, die mindestens 1/4 der Wellenlänge groß sind. Die Autoakustik führt zu unterschiedlichen Nachhallzeiten bei verschiedenen Frequenzen und beeinflusst somit den Klang.
 
AbstimmungUm mit Autolautsprechern einen guten Klang zu bekommen, müssen die Lautsprecher mittels Aktivweichen und Pegelanpassungen auf die restlichen Komponenten wie Endstufen usw. abgestimmt werden.
 
AbstrahlwinkelDer Abstrahlwinkel eines Lautsprecherchassis gibt einen Hinweis darauf, unter welchem Winkel der Schalldruck hoher Frequenzen gegenüber der Mittelachse abfällt. Siehe auch Rundstrahlverhalten.
 
AktivsubwooferEin Subwoofer, welcher eine Endstufe bereits im Gehäuse integriert besitzt. läßst sich schnell einbauen.
 
AktivweicheEine Frequenzweiche, die die verschiedenen Frequenzbereiche auf verschiedene Endstufen unterteilt.
 
AmpAbkürzung für Amplifier
 
AmplifierEnglisch für Verstärker
 
AmplitudeMaximale Ausschwingung, entspricht hier der Signalstärke.
 
Anpassung Der Ausgang einer Car-HiFi-Komponente muss in Bezug auf die Spannung und die Impedanz mit dem Eingang der nachfolgenden Komponente harmonieren: Zu hohe Spannung führt bei fehlenden Eingangspegelreglern der nachfolgenden Komponente zur Übersteuerung, zu geringe Spannung oder zu hohe Ausgangsimpedanz zu Verlusten und Störgeräuschen.
 
AudiophilNatürlicher, harmonischer und rundum stimmiger Klang mit Feinzeichnung, Impulstreue und Detailreichtum.
 
AusgewogenheitGleichlaute Wiedergabe über den gesamten Frequenzbereich. Nicht nur für Musikwiedergabe, sondern gerade für Sprache ist eine ausgewogene Wiedergabe der Übertragungskette im Mitteltonbereich wichtig.
 
AutoreverseEine Funktion, die eine Cassette beim Abspielende automatisch umdreht.
 
BandbreiteTonumfang eines HiFi-Gerätes, also der Bereich zwischen der niedrigsten und der höchsten übertragenen Frequenz.
 
BandpassFrequenzweichenschaltung, die zB. in 3-Wege Systemen für den Mitteltöner verwendet wird. Sie besitzt einen Hoch- und einen Tiefpass, somit lässt sie nur Töne eines bestimmten Frequenzbandes hindurch.
 
Bandpass GehäuseEine Gehäuseart, bei der die Chassis in einem Gehäuse sitzt und sowohl nach vorne als auch nach hinten in eine separate Kammer spielt. Mindestens eine dieser Kammern ist ventiliert.
 
Bassreflex GehäuseEine Bassreflexbox ist ein sogenannter Helmholtzresonator. Ein solcher akustischer Resonator besteht faktisch aus einem Volumen mit einer Öffnung. Die im Gehäuse eingeschlossene Luft hat eine vom Volumen abhängige Federsteifigkeit, die in der Öffnung oder im (Bassreflex-)Rohr befindliche Luft hat ebenfalls eine Masse. Durch Abstimmen der Federsteifigkeit des eingeschlossenen Volumens und der angehängten bewegten Masse (Luftvolumen im Bassreflexrohr) lässt sich eine bestimmte Resonanzfrequenz definieren. Diese Resonanz wird durch einen Lautsprecher angeregt, der in das Gehäuse eingebaut wird. Durch geschickte Wahl der Resonanzfrequenz erreicht man eine Verstärkung der Tieftonwiedergabe bei gleichzeitiger Reduzierung der Membranauslenkung.
 
BelastbarkeitDie Nennbelastbarkeit in Watt gibt an, welche elektrische Leistung dem Lautsprecher im Dauerbetrieb zugeführt werden kann. In der DIN Norm sind die genauen Randbedingungen festgeschrieben. Die Musikbelastbarkeit gibt die Leistung an, die bei kurzfristigen, hohen Pegeln vom Lautsprecher noch ohne Beschädigung oder starke Verzerrungen aufgenommen werden kann. Die Belastbarkeit ist kein Qualitätskriterium. Sie gibt nicht einmal Auskunft darüber, welche Lautstärke ein Lautsprecher produziert.
 
Bewegte Masse (m/g)Gesamtheit der durch die elektromagnetische Kraft zu beschleunigende Masse (Schwingspule, Wickelkörper, Membrane etc.)
 
Bi-AmpingAnsteuerung eines Komponentensystems mit getrennten Verstärkern für den Tief(mittel)töner und den Hochtöner, wobei die Passivweichen im Gegensatz zur Aktivtrennung erhalten bleiben. Z.B. bei allen MTX TX... Systemen möglich!
 
Bi-WiringAnschluss eines Komponentensystems mit getrennten Kabeln für den Tief(mittel)töner und den Hochtöner.
 
Breitbandlautsprecher

Lautsprecherchassis mit nur einer Membran für den ganzen Frequenzbereich. Weist bei minderwertiger Konstruktion oft starke Mängel im Hochtonbereich auf, bei geringer Größe auch im Bassbereich.
Ein guter Breitbandlautsprecher ist z.B. der Exact MG10

 
BrückenschaltungEine Endstufe, bei der 2 Kanäle zu einem zusammengeschlossen sind, um mehr Leistung aus der Endstufe zu holen. Ergibt theoretisch eine Leistungsvervierfachung bei vollständig stabilem Netzteil.
 
BändchenlautsprecherMeist im Hochtonbereich angewandtes Prinzip: Eine leichte, stromdurchflossene Folie innerhalb eines Magnetfeldes dient zur Schallabstrahlung. Da Wirkungsgrad und Maximalpegel oft begrenzt sind, dient meist ein Hornvorsatz der Pegelverstärkung. Echte Bändchen brauchen einen Transformator als Übertrager zur Impedanzwandlung. Beim Magnetostaten ist eine Art Schwingspule auf die Membran gedampft, wodurch die Impedanz verstärkerunkritisch wird.
 
Cap / Capacitor Engl. für Kondensator (Kurzform z.B. für Strompufferkondensator).
 
Center SpeakerIn der Armaturenbrettmitte angebrachter Mittenkanallautsprecher, der mit einem Monosignal die Stereoortung zwischen den Lautsprechern verbessert.
 
ChassisEin Lautsprecher ohne Gehäuse.
 
ChinchkabelRundstecker mit Masseabschirmung, Standardkabel für die Signalübertragung von Musikdaten bis zur Endstufe.
 
ClippingVerstärkerüberlastung mit Hochtonverzerrung durch Überschreiten der Höchstspannung, gefährdet insbesondere Hochtöner, indem aus Sinustönen steilflankige Rechtecksignale werden. Rechtecksignale haben einen deutlich höheren Hochtonanteil (leistungsmäßig) als Sinussignale. Also: Verzerrt der Verstärker, sofort leiser drehen!
 
Compound SubwooferGehäusesubwoofer (meist geschlossen) mit zwei hintereinandergesetzten Chassis. Führt zu tieferem Bass bei geringerem Wirkungsgrad, gleicht bei gegeneinander zeigender Montageart Chassisunlinearitäten aus. Vergleiche Isobarik.
 
DAB(Digital Audio Broadcasting) - Digitaler Radioempfang, der störunempfindlicher ist als ein herkömmliches UKW-Radio. Neues terrestrisch gesendetes Rundfunksystem mit digitaler Verschlüsselung, soll in ferner Zukunft das analoge UKW-Radio ablösen.
 
dB-DragSchalldruckwettbewerb unter CarHifi-Freaks.
 
Dezibel dBLogarithmische Maßzahl aller dynamischen Verhältnisse. 10 dB mehr entsprechen dem doppelten Lautheitsempfinden und erfordern die zehnfache Verstärkerleistung.
 
DämmungUnter Dämmung versteht man eine Maßnahme zur Verminderung der Schalldurchlässigkeit und Schwingneigung der Gehäusewand. Das heißt: Eine Dämmungsmaßnahme wird direkt auf der Gehäusewand durchgeführt. Möglichkeiten dazu bieten Versteifungen und auf Wandflächen aufgeklebte Bitumen, Polyesterwatte, Schafwolle oder Weichfaserplatten.
 
DämpfungUnter Dämpfung versteht man die Umwandlung von Schall- in Wärmeenergie. Zur Verdeutlichung ein Beispiel: Stellen Sie sich ein schwingendes Pendel vor, das Sie zur Ruhe bringen möchten. Eine Möglichkeit dies zu tun, bestünde darin, das Pendel in einen "zähen Brei" zu tauchen, der dem Pendel die Bewegungsenergie entzieht und in Wärme umwandelt. Nun ist Schall aber nichts anderes als schwingende Luftteilchen, denen man z.B. durch poröse Materialien wie Polyesterwatte, Natur- oder Steinwolle, die Bewegungsenergie entziehen kann. Dazu ist es sinnvoll, den gesamten Gehäuseinnenraum mit Dämpfungsmaterial zu füllen. Energie die so umgewandelt wird, kann die Gehäusewände nicht mehr zum Schwingen anregen. In der Praxis füllt man den gesamten Innenraum locker (nicht gestopft) mit Dämpfungsmaterial. Bei Reflexboxen muss der Bereich um das in die Box ragende Tunelende Freibleiben.
 
DämpfungsfaktorMaß für den Innenwiderstand des Verstärkers, muss beim Ausschwingvorgang die Membranbewegung abbremsen und ist somit in erster Linie für eine präzise Basswiedergabe wichtig.
 
Äquivalenzvolumen [Vas]Maß für die Nachgiebigkeit der Membranaufhängung in Abhängigkeit der Membranfläche. Das Äquivalentvolumen beschreibt das Luftvolumen welches die gleiche Federsteife wie die Membranaufhängung aufweißt (hart aufgehangene Membrane entspricht kleinem Vas).
 


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